Sehr geehrte Patientin,
sehr geehrter Patient.

Vielen Dank, dass Sie sich zu einer Teilnahme an der Hautkrebsvorsorge
entschlossen haben.

Dies ist eine richtige Entscheidung, denn es geht um die rechtzeitige Erkennung von krebsverdächtigen Hautveränderungen, die evtl. behandelt werden müssen.

Wissenswertes zum Screening:
Die Hautkrebsvorsorge wurde durch umfangreiche Studien vorbereitet.
Sie kann seit Juli 2008 von allen gesetzlich Versicherten ab dem
35. Lebensjahr alle zwei Jahre in Anspruch genommen werden.
Die Durchführung in Verbindung mit der Gesundheitsuntersuchung („Check-up“) bietet sich an.
In Studien konnte gezeigt werden, dass die Hautkrebsvorsorgeuntersuchung sehr zuverlässig ist:

  • Krankhafte Befunde werden in über 90% der Fälle richtig eingeschätzt.
  • die Quote für irrtümlich als Krebs angesehene Befunde lag bei nur 10%.
  • eine unauffällige Vorsorgeuntersuchung schließt Hautkrebs zu 99% aus.
  • die Abklärung auffälliger Untersuchungsbefunde ergab bei unter 5% eine behandlungsbedürftige Krebserkrankung.

Vorbereitung auf die Untersuchung:
Gefährlicher Hautkrebs kann auch an den Finger- und Zehennägeln auftreten. Entfernen Sie deshalb bitte Nagellack und künstliche Nägel.
Auch Ohrstecker oder Piercings können den Untersuchungsgang stören.
Haarspray oder Haargel erschweren die Untersuchung der Kopfhaut.

Untersuchung:
Bei der Hautkrebsvorsorgeuntersuchung wird die gesamte Körperhaut angesehen.
Tragen sie bitte Kleidung, die Sie einfach ablegen können; bringen Sie sich evtl. ein Handtuch mit. Auch die Achselhöhlen, die Leisten und der äußere Genitalbereich einschließlich der Gesäßregion werden untersucht; gerade hier findet sich oft besonders bösartiger und schnell wachsender Hautkrebs.
Wir bemühen uns, eine Atmosphäre zu schaffen, in der Sie sich in der Untersuchungssituation wohl fühlen können. Bitte sprechen Sie bei Bedarf mit den Mitarbeiterinnen.

Wichtig:
Weisen Sie auf Hautveränderungen hin, die Ihnen oder jemand anderem aufgefallen sind, damit alles gründlich untersucht werden kann. Sollte sich ein krankheitsverdächtiger Befund ergeben, erfolgt die Überweisung an eine Hautärztin oder einen Hautarzt.

MITGLIED DER